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Take notice of this name because it will soon become familiar among the wider audience. Simon Wyrsch, born 1983, is the man behind this remarkable recording. Clarinet and guitar are at the centre of an engaging journey by which the 4tet proposes an oblique approach to polychromed melodic-rhthmical ideas in the tracks performed. But what is even more important is the poetry, the sheer sweetness that the clarinet gives to the basic dynamical groove. It's an original way to manage, with a skillful touch of irreverence, the blues and bossanova moods, violating with intelligence the rules with a dreamlike and evasive sound. The Swiss clarinetist is a candidate to become one of the most interesting jazz musicians on the European scene, with his mellow and round, sometimes dark and thoughtful, sound. Thanks to the live recording, the interplay and balance of the absolute rhythmical prominence are exemplary, sharp as well as essential. Lots of technique and good taste to service the soft and relaxed mood, with a few moments of springing energy.  Praiseworthy is also the 4tet's ability to compose, which makes this CD even more significant and fascinating. Track 8 is like cherries: once you listen to it, you'd wish it would never end.

 

- Maurizio Zerbo for All About Jazz Italia-

 

 

 

Simon Wyrsch ist einer der wenigen jüngeren Jazzmusiker, welche der Klarinette als Hauptinstrument in einer zeitgenössischen und inspirierten Auffassung neues Leben einhauchen. Heute wird dieses warm klingende Instrument meist nur als Nebeninstrument gespielt. Simon Wyrsch aber hat ihm seine ganze Karriere gewidmet; seine bedingungslose Liebe zu ihm macht ihn zu einem virtuosen und jede mögliche klangliche Nuance anwendenden Klarinettisten. In seinen Kompositionen und ausgesuchten Standards kommt sein agiles und variantenreiches Spiel gut zur Geltung. Gitarrist Thomas Moeckel sorgt für weitere klangliche Höhepunkte, während Leon Duncan und Peter Preibisch weitaus mehr als eine präzise Rhythmusgruppe verkörpern.

-Margie Schmidli in der Märzausgabe des Birds`Eye Programms- 

 ErinnernSie sich noch and Ihren ersten Flug ? Das erste Mal in der Wartehalle,kurz davor das erste Mal in ein Flugzeug zu steigen? Simon Wyrsch (cl),Jürg Schneebeli (p), Willi Frauenfelder (b) und Lukas Mantel (dr)beschreiben diese “ersten Fluggefühle”. Das Schlagzeug erzeugt in einemSchauer und Nervosität, der begleitende hektische Klarinettenklangstellt mittels Multiphonics die Frage “soll ich fliegen – oder nicht?”Dann wird Simon Wyrschs Klarinettenklang plötzlich zu einer weichenWolke, man ist in der Luft und wird mitgenommen in die unendlicheFreiheit. Der Bass, der sein Tempo und den Klang zu einer ruhigen undweichen Basis ändert, das Schlagzeug, das sich unter den Bass mischtund das Klavier, das sich den dreien mit entspannenden Akkordenanpasst, sorgen für einen angenehmen, ruhigen Flug. Die Angst ist weg,das Lustgefühl überwiegt. Fröhlich und heiter beendet das Quartett dieReise. Der erste Flug ist vorbei. Doch “First Flight” – “repeat”.

(Ferstl)
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SCÈNE PRINCIPALE
20:00H Simon Wyrsch Quartet
 
 Si elle fait partie des instruments rois dans le jazztraditionnel, la clarinette a été supplantée par le saxophone à partirdes années 40. Mais heureusement pour les amoureux de belles sonoritésboisées, la clarinette soprano  en si bémol a encore de nombreuxdéfenseurs et spécialistes de talent à travers le monde du jazz. AEddie Daniels, Tony Coe, Gianluigi Trovesi ou Louis Sclavis, il fautdésormais ajouter le Suisse Simon Wyrsch, qui malgré son jeune âge sepose déjà comme un maître de l'instrument, à l'aise dans tous lesstyles et les registres. Après avoir fait partie des finalistes duConcours de jeunes solistes de jazz en 2006, Simon Wyrsch revient à laJazz Parade entouré des excellents  Theo Kapilidis (guitare),Stephan Kurmann (contrebasse) et Tobias Friedli (batterie)
 

(Programmheft: Jazzparade 2009)

 

«Die Klarinette kommt zwar wieder inMode, mindestens deren tiefere Varianten Alt- und Bassklarinette,aber meistens sind es doch Saxofonisten, die sich ein attraktivesNebeninstrument anlachen. Hier ist einer anzukündigen, der «nur»die gewöhnliche Klarinette spielt. Er tut dies aber mit einerKompetenz, die den Unterschied spüren lässt. Simon Wyrschist aus Winterthur, gerade 23 Jahre alt, aber er hat schon fast allesdrauf. Er beherrscht sein Instrument virtuos, hat ein breitesKlangspektrum, vom sanften, luftigen Chalumeau-Register bis zuspitzen Schreien in höchsten Höhen. Er kennt die Tricks derKlezmerim ebenso wie diejenigen der neuen klassischen Klarinettistenund vor allem: Simon Wyrsch ist ein formidabler Improvisator. SeinDebüt ist das Versprechen eines Musikers, von dem man noch hörenwird.»

-Beat Blaser über Simon WyrschQuartet «First Flight» (Altrisuoni)

14.02.2007

 

Kulturtipp

 

Die Klarinette kehrt zurück

«Das Ausklingen der Swingära voreinem halben Jahrhundert hat der Klarinette einen herben Schlagversetzt: Das Instrument der Stars ist zu einem Instrument derIndividualisten geworden. Angesichts der Randständigkeit derKlarinette im modernen Jazz ist das fast gleichzeitige Erscheinen vongleich zwei Schweizer Alben mit der Besetzung Klarinette, Piano, Bassund Schlagzeug höchst bemerkenswert und ruft nach einem direktenVergleich.

 

Der in Zürich ausgebildete SimonWyrsch ist ein noch unbeschriebenes Blatt, doch könnte sich dasbald ändern. Der frisch diplomierte Klarinettist legt mit derauf Altrisuoni veröffentlichten CD «First Flight» (Phonag)ein hoffnungsfrohes Debüt vor, dessen Name Programm ist. Wyrschist ein technisch beschlagener Bläser, der überdiesansprechende Songs zu schreiben versteht. Dass er mitunter zu vielwill – das Album setzt mit einer sechzehneinhalbminütigenTour-de-force ein, die noch etwas unausgegoren wirkt –, lässtsich im Hinblick auf seine unbestreitbaren Talente verschmerzen.

 

Erstklassige Besetzung

Ist «First Flight» eine solistischgeprägte Platte, so verrät Oli Kusters für UnitRecords produziertes Album «Oerlikon» (Musikvertrieb) einenstarken kompositorischen Ansatz..........

-Georg Modestin im «Der Bund»,22.02.2007

 

...» Kulminationspunkt dieserintensiven Schnellbleiche ist jeweils die Formierung einer ausbesonders viel versprechenden Newcomern bestehende Förderpreisband,die sich nicht nur im Rahmen von «Generations» präsentierendarf, sondern auch noch auf Tournee geschickt wird.........So war mandurchaus beeindruckt vom technischen Können dieser

Jazz-Spunde - der blendendeKlarinettist Simon Wyrsch und der Altsaxofonist Tobias Meiervermochten sogar den einen oder anderen leicht subversiven Akzent zusetzen.......

-Tom Gsteiger: «Die Grenzen derVollblutzucht» in der Thurgauer Zeitung, Montag, 9. Oktober2006

 

...» Die Förderpreisband setztsich zusammen aus Curtis Taylor, einem 21-jährigen Amerikaner,der aussieht und spielen kann wie Fats Navarro, dem AltsaxofonistenTobias Meier aus Zürich und dem aussergewöhnlichenKlarinettisten Simon Wyrsch, ebenfalls aus Zürich».....

-BeatBlaser im «Jazz`n`more»-Magazin ,6/2006 Nov./Dez. über das «Generations» 2006